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28.10.2013

EBS Wirtschaftskongress und Gründerforum

Zukunft schenken! zu Gast bei Kongressen der European-Business-School


 

Auf Einladung der EBS Studenten war die Stiftung "Zukunft schenken!" zu Gast beim 24. EBS Symposium und beim EBSpreneurship Forum auf Schloss Reichartshausen. Im Rahmen des Wirtschaftskongresses und des Gründerforums hatte Stiftungsvorsitzender Jean-Dominique Risch die Möglichkeit, über mehrere Tage mit den Kongressbesuchern ins Gespräch zu kommen, die Rheingauer Stiftung zu präsentieren und ihre Arbeit zur Förderung zu empfehlen. Höhepunkt seines Besuches waren, auch für die Teilnehmer, jeweils seine Ansprachen bei den Abschlussveranstaltungen der Kongresse im voll besetzten Kiep-Center. Dabei ging er vor allem auch auf seine Motivation zur Stiftungsgründung ein. Seine Erfahrung aus zwanzigjähriger Arbeit in Vereinen, Räten, Ausschüssen und kirchlicher Gemeindearbeit sei es auch, dass immer wieder viel zu viel Zeit darauf verwendet würde, sich theoretisch mit Themen - beispielsweise dem Thema: Kinderarmut - zu befassen und darüber zu beraten, statt konkrete Hilfsangebote zu gestalten und diese erfahrbar umzusetzen. Mit Beten allein aber sei keinem Menschen geholfen; es gelte auch immer, dies in Verbindung mit guten Werken - persönlichem Handeln - zu tun. Ein wenig überspitzt formulierte er es in einem Aphorismus: "Das ist der Witz, Eurer Nächstenliebe: Nie dem zuliebe, der da ist, sondern immer nur dem Nächsten, der da kommen wird." Es gelte aber, direkt zu handeln. In einer leidenschaftlichen und die Kongressteilnehmer bewegenden Rede stellte er dann die Arbeit der Stiftung vor und führte aus, dass die Hilfsangebote der Stiftung alle Bereiche des Lebens beträfen. Dabei sprach er das Publikum ganz direkt an: „Zu dieser Jahreszeit kleiden Sie sich warm und trocken, Sie ernähren sich gesund, Sie schenken Ihrem Körper Pflege, Sie gönnen ihm Entspannung  und fahren oder fliegen einmal im Jahr in den Urlaub – und vielleicht auch ein zweites Mal. Als Kind sind Sie vielleicht in einem Sportverein gewesen oder haben ein Musikinstrument erlernt, die Teilnahme an Klassenfahren und Ferienfreizeiten werden Ihnen in schöner Erinnerung sein und wenn es in der Schule mal nicht so lief, dann durfte auch schon einmal ein Nachhilfelehrer kommen. Sie haben zuhause aus eigenen Büchern gelesen, hatten ein eigenes Bett und einen eigenen Schreibtisch. Im Sommer ging es in die Stadt zum Eis essen, im Winter auf die Schlittschuhbahn und im Advent durften Wunschzettel zu Weihnachten geschrieben werden.“ Alles das, so wandte es sich an die Zuhörer, sei den meisten von ihnen sehr selbstverständlich. Vieles von dem aber sei Kindern, die von Armut betroffen sind, eben nicht selbstverständlich und oftmals unmöglich! Er unterstellte, dass mancher aus dem Publikum diese Aufzählung für Schwarz-Weis-Malerei oder Effekthascherei halten könnte und versicherte dann aber, dass er selbst noch vor 5 Jahren nicht für möglich gehalten hätte, was ihm heute bei seiner Arbeit begegne. Dass auch er habe dazu lernen und akzeptieren müssen, dass es Armut und mitunter auch Leid mitten unter uns und auch im vermeintlich so vermögenden Rheingau tatsächlich gäbe. Umso  mehr freue er sich, dass aus der Arbeit der Stiftung „Zukunft schenken!“ heute vielen Kindern und Jugendlichen in unserer Region ein unmittelbarer und erfahrbarer Mehrwert entstehe. Für viele Einrichtungen im Rheingau sei die Stiftung heute ein notwendiger und wertvoller Partner. Zuletzt  dankte er vor allem auch für das Engagement der Studenten und die Förderung, die "Zukunft schenken!" seit Jahren aus der Studentenschaft erfahre. Zugleich warb er darum, diese  Zusammenarbeit zu pflegen und weiter zu beleben. Er schloss mit den Worte: „Gemeinsam und mit vereinten Kräften ist uns noch vieles möglich.“