Fragen und Antworten
25.02.2016

INGRID RICHTER aus Winkel wurde mit der Friedenstaube Rabanus Maurus ausgezeichnet


Seit einem Jahr zeichnet die Stiftung Persönlichkeiten aus, die sich durch persönliches Engagement im Sinne des Stiftungszweckes oder durch persönliches Engagement um die Stiftung „Zukunft schenken!“ verdient gemacht haben. Der Stiftungsvorstand, Mitgliedern des Stiftungskuratoriums und die Familie des Stiftungsgründers hatten hierzu 2014 eine der Friedenstauben des Landshuter Künstlers Richard Hillinger erworben und für diesen Zweck gestiftet. Der Künstler hat diese Friedenstauben als Symbols für die 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte geschaffen. Jede Einzelne trägt dabei den Namen einer Persönlichkeit, die sich mit besonderem Engagement für die Wahrung der Menschenrechte eingesetzt hat. Er wollte mit diesen Friedenstauben einen sozialen Friedens-Impuls setzen. Durch das Ausstellen des Symbols möchte er an die Notwendigkeit von und den steten Einsatz für die Menschenrechte erinnern.

Die Friedenstaube der Stiftung „Zukunft schenken!“ haben wir dem Heiligen Rabanus Maurus widmen dürfen. Den Heiligen, der im 9. Jahrhundert in Winkel – am Sitz der Stiftung – gewirkt hat und die Kinderhilfestiftung verbindet die Zuwendung zu armen Menschen im Rheingau.

Die Friedenstaube Rabanus Maurus wurde nun in Anerkennung ihrer Verdienste um sozial benachteiligte Kinder an die Winkelerin INGRID RICHTER verliehen. Vorgeschlagen wurde die Preisträgerin von Ewald Pätzold (Jugendhilfe/ Rheingau-Taunus-Kreis). Stiftungsvorstand und Stiftungskuratorium sind diesem Vorschlag ganz besonders gerne gefolgt.

Ingrid Richter hat sich beim Aufbau der Kinder- und Jugendfarm in Winkel als leise, gleichwohl aber sehr großzügige Förderin verdient gemacht. Zugleich hat sie sich in den vergangenen Jahren persönlich auf dem Freizeitgelände engagiert und bei vielen Besuchen aktiv mit eingebracht. In unserer Begründung für diese Auszeichnung heben wir hervor, dass das Freizeitangebot Kinder- und Jugendfarm einen Gewinn für die soziale Infrastruktur in Winkel darstellt. Zumeist sind Sport- und Freizeitangebote für Kinder mit Kosten verbunden, die es Kindern aus einkommensschwachen Familien häufig unmöglich machen, daran teilzunehmen. Weil sich das Freizeitangebot Kinder- und Jugendfarm an alle Kinder richtet, unabhängig von einer Mitgliedschaft im Trägerverein, sozialer oder ethnischer Herkunft, weil das Spiele- und Freizeitangebot für die Kinder attraktiv ist und vor allem auch kostenlos genutzt werden kann, ist es aus unserer Sicht ganz besonders wertvoll. Für Kinder und Jugendliche im Sinne des Stiftungszweckes stellt dieses Freizeitangebot einen erheblichen Mehrwert für ihr soziales Leben und Erleben dar. Ingrid Richter hat hierzu einen wesentlichen Beitrag geleistet.

Die Stiftung hat diese Auszeichnung bereits zum 2. Mal verliehen. Erste Preisträgerin ist im vergangenen Jahr die Rauenthalerin Erika Wagenführ gewesen. Wir sind stolz, nun Ingrid Richter auszeichnen zu dürfen und bedanken uns für ihr Engagement zugunsten von Kindern in unserer Stadt.