
Unsere Arbeit
Ehrenamtliche Lernpatenschaften
In Zusammenarbeit mit Studenten der European Business School fördert Zukunft schenken! Jean-Dominique Risch Kinder und Jugendliche im Rahmen von Lernpatenschaften. Die Schülerinnen und Schüler verschiedener Rheingauer Schulen erfahren dabei persönliche Zuwendung, Begleitung und Unterstützung durch die Studentinnen und Studenten. Ziel der Förderung ist es, individuelle schulische Defizite aufzuarbeiten und den jungen Leuten die Versetzung oder einen möglichst guten Schulabschluss zu ermöglichen.
Unterstützung für junge Familien
Seit September 2009 vermittelt Zukunft schenken! Jean-Dominique Risch einmal im Monat und auf Empfehlung der Jugendhilfe des Rheingau-Taunus-Kreises im Rheingau einen vom dm-Drogerie-Markt in Rüdesheim gestifteten Warengutschein an einkommensschwache, benachteiligte oder von Armut betroffene Familien. Der Warengutschein, mit dem zumeist jugendliche Mütter zugunsten ihrer Kinder entlastet werden und mit dem in akuten Bedarfssituationen schnell geholfen wird, umfasst ausschließlich Babynahrung, Kinderpflegeartikel und Kinderkleidung.
Bücherspenden
Bücher lesen bedeutet, sich der eigenen Phantasie hinzugeben, zu träumen, unsere Welt verstehen lernen und sich Wissen und kulturelles Verständnis anzueignen. Die Leseförderung junger Menschen liegt uns sehr am Herzen. Um auch benachteiligten Kindern das Lesen zu ermöglichen, ihnen mit Büchern die Tür zur Welt aufzustoßen und sie daran teilhaben zu lassen, fördert Zukunft schenken! Jean-Dominique Risch Schülerbibliotheken im Rheingau und stiftet hierzu Kinderbuchklassiker und Wissensbücher für Kinder.
Gesundes Schulfrühstück

Leider erleben wir immer wieder, dass vor allem Kinder aus einkommensschwachen und benachteiligten Familien weniger in den Genuss von frischem Obst und Gemüse kommen. Wir wissen, dass sich dieser Mangel ungünstig auf die körperliche Entwicklung und die Gesundheit der Heranwachsenden auswirkt. Als Beitrag zur gesunden und vitaminreichen Ernährung beschenkt Zukunft schenken! Jean-Dominique Risch seit dem Frühjahr 2010 jeweils an einem Tag in der Woche Schülerinnen und Schüler der Leopold-Bausinger-Schule in Geisenheim / Schule für Lernhilfe mit einem gesunden Schulfrühstück aus frischem Obst und knackigem Gemüse.
Individuelle pädagogische Begleitung an der Grundschule
Wir erleben, dass sich das Sozial- und Lernverhalten junger Menschen vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels verändert hat und Kindern und Jugendlichen immer häufiger auch im familiären Umfeld persönliche Zuwendung und Unterstützung beim Erlernen von personalen und sozialen Grundkompetenzen fehlen. Der Bildungsweg und die Bewältigung des alltäglichen Lebens werden dadurch negativ beeinflusst. "Schulsozialarbeit" kann dabei ein hilfreiches und sehr sinnvolles ergänzendes Angebot für Kinder und Jugendliche sein.
Schülerinnen und Schüler der Rabanus-Maurus-Schule in Winkel durften sich im November 2010 über eine Förderzusage von Zukunft schenken! Jean-Dominique Risch zur Errichtung von "Schulsozialarbeit" bzw. zur Erweiterung des pädagogischen Angebotes für das laufende Schuljahr freuen. Schulleitung und Stiftungsvorstand hofften, diese Förderung langfristig fortführen und dauerhaft an der Schule etablieren zu können. Im August 2011 wurde diese Förderzusage nun um ein weiteres Jahr verlängert.
Ziel der Förderung im Rahmen dieses ergänzenden pädagogischen Angebotes ist es dabei auch, dass Schülerinnen und Schüler sich bereits ab der ersten Klasse Hilfe und Begleitung abholen können, um ganz elementare personale und soziale Grundkompetenzen - beispielsweise: ethische Orientierungsfähigkeit, Toleranz, Höflichkeit, Hilfsbereitschaft, Fairness, Disziplin, Teamfähigkeit, Kreativität, Zivilcourage, Zuverlässigkeit, Leistungsbereitschaft, Selbständigkeit, Verantwortungsbewusstsein - zu erlernen, diese zu trainieren und sich darin zu stärken. Dabei geht es darum, dass die Schüler ihr eigenes Verhalten reflektieren, dieses modulieren und in konstruktiver Weise verbessern.
Schulsozialarbeit an der Hauptschule

Wir erleben, dass sich für jugendliche Hauptschülerinnen und Hauptschüler immer weniger wirklich interessiert wird. Und wir erleben auch, dass die Bereitschaft, nicht zuletzt auch seitens staatlicher Institutionen, gerade in diese jungen Menschen zu investieren, nachlässt. Unter diesen jungen Menschen aber gibt es Schülerinnen und Schüler, die aufgrund individueller Schwierigkeiten und Defizite persönliche Orientierungshilfe, Begleitung und intensive Individualförderung brauchen, um einen Schulabschluss zu erreichen.
Eine aktuelle Studie der Bertelsmannstiftung fragt im Herbst 2010: „Welche Perspektiven hat ein Jugendlicher ohne Hauptschulabschluss heute?“ Und antwortet darauf: „ Er wird kaum einen Ausbildungsplatz finden, vielmehr gilt er oder sie als nicht „ausbildungsreif“ und wird nach der Schulzeit in Maßnahmen des Übergangssystems aufgenommen. Eventuell gelingt es, im Rahmen dieser Maßnahmen einen Schulabschluss nachzuholen. Als sogenannter „Altbewerber“ kann er/ sie dann erneut die Suche nach einem Ausbildungsplatz beginnen. Tatsächlich sind Jugendliche ohne Hauptschulabschluss aber besonders häufig von Ausbildungslosigkeit betroffen, werden über ihr gesamtes Berufsleben hinweg einem hohen Arbeitslosigkeitsrisiko ausgesetzt sein bzw. müssen dauerhaft von einem verhältnismäßig niedrigen Einkommen ihren Lebensunterhalt bestreiten. Im Ergebnis sind diese Jugendlichen auch in ihren sozialen Teilhabechancen an unserer Gesellschaft deutlich eingeschränkt.“
Zukunft schenken! Jean-Dominique Risch engagiert sich seit ihrer Gründung für jugendliche Schülerinnen und Schüler der Reformschule Rheingau – seit dem Schuljahr 2011/2012 die einzige Hauptschule in der Region. Nachdem die jungen Leute bisher zunächst bei individuellen Bedarfen mit kleinen und großen finanziellen Zuwendungen unterstützt wurden, hat die Stiftung nun für einzelne Schülerinnen und Schüler in erheblichem Maße und von hohem nachhaltigem Wert Verantwortung übernommen.
Gefördert durch die Unternehmensgruppe GARREIS, die die Kosten hierfür in vollem Umfang stiftet, ermöglicht "Zukunft schenken!"der Schule die Aufstockung und Ausweitung des Angebots der Schulsozialarbeit um 20 Stunden im Monat. Insbesondere die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen profitieren von diesem erweiterten Angebot; sie finden nun Begleitung, Hilfe und Unterstützung.
Teilhabemöglichkeit für Familien an Elternkurs
In Zusammenarbeit mit dem katholischen Kindergarten Rabanus-Maurus in Winkel, der katholischen Familienbildungsstätte Wiesbaden/Rheingau, dem Hotel Kloster Johannisberg und Zukunft schenken! Jean-Dominique Risch findet seit 2009 jährlich im Winter der Elternkurs mit anschließendem Kochkurs Cook mal KESS (kooperativ, ermutigend, sozial, situationsorientiert) statt. Die Stiftung förderte dieses Beratungsangebot für Eltern, mit dem sie in ihren Kompetenzen gestärkt werden und das somit schließlich unmittelbar auch ihren Kindern zugutekommt, sodass die Teilnehmergebühr auch für einkommensschwache oder benachteiligte Familien keine Hürde sein muss.
Einladung zu Kinderkulturfest und Ferienfreizeiten im Sommer 2011
Wenige Tage vor dem Beginn der Sommerferien - im Juni 2011 - überraschte Zukunft schenken! Jean-Dominique Risch bereits im zweiten Jahr Kinder im Rheingau und lud sie in einem persönlichen Brief ein, im August das große Kinder und Kulturfest „Kinderzauber“ im Park der Forschungsanstalt in Geisenheim zu besuchen. Auf Empfehlung der Schulleiterinnen der Grundschulen und der Jugendhilfe des Rheingau-Taunus-Kreises im Rheingau konnten wieder mehr als 100 Kinder erreicht und hierzu eingeladen werden.
Um schließlich Kindern ein Ferienerlebnis zu schenken, wie es die meisten ihrer Freunde erleben dürfen, förderte die Stiftung außerdem eine Sommerfreizeit für benachteiligte Kinder im Rheingau-Taunus-Kreis und übernahm hierbei ebenfalls zum zweiten Mal die Kosten für die Teilnehmer aus dem Rheingau in vollem Umfang.
Sprachförderung für Schüler der Sonnenblumen-Schule in Erbach
Mit einer Förderzusage im Herbst 2009 hat Zukunft schenken! Jean-Dominique Risch ein besonders wertvolles Unterrichtsangebot für Kinder mit Migrationshintergrund an die Sonnenblumen-Schule nach Erbach gebracht. Im Rahmen ihrer Recherche nach geeigneten Lehrwerken, ist die Schule auf Fördermaterialien gestoßen, die wesentlich mehr bieten als traditionelle Unterrichtswerke. Die KIKUS-Methode ist ein einfaches, Praxis erprobtes und effektives Modell der gezielten Sprachförderung, mit dem die Kinder den in der Schule geforderten Wortschatz, die Grammatik und sprachliche Handlungsmuster erlernen. Die Ziele des Programms sind Integration, Chancengleichheit und Förderung der Mehrsprachigkeit. Dabei findet auch die Muttersprache Berücksichtigung, beteiligt die Eltern und holt sie mit ins Boot. Elternarbeit ist der Baustein, der ermöglicht, dass sich Integration nicht nur auf die Kinder, sondern auch auf die Eltern der Kinder bezieht. Hierdurch entsteht eine höhere Akzeptanz. Ein größerer Lernerfolg wird ermöglicht.

