Fragen und Antworten
23.01.2017

Der Vorstand bedauert einen schmerzhaften Rückgang an Zustiftungen


Obwohl die Stiftung im vergangenen Jahr einen Rückgang an Zuwendungen zu verzeichnen hatte, blicken wir zunächst positiv auf das Jahr 2016 zurück. Es ist uns möglich gewesen, bei allen (!) Bedarfen, die an uns herangetragen wurden, Förderzusagen zu erteilen und vielfach zu helfen. Diese zumeist individuellen Hilfen finanziert die Stiftung ausschließlich aus Spenden. Und solange uns dies möglich ist, möchten wir uns nicht beklagen. Anders ist die Situation bei den sog. Zustiftungen. Hier ist der eigentliche Rückgang der Zuwendungen festzustellen. Wir machen dabei auf die grundlegende Unterscheidung von „Spenden“ und „Zustiftungen" aufmerksam, die gleichwohl steuerlich in derselben Weise geltend gemacht werden können. Während Spenden zeitnah und 1:1 im Sinne des Stiftungszweckes verwendet werden müssen, fließen Zustiftungen dem Stiftungsvermögen zu. Das Stiftungsvermögen bildet die eigentliche Substanz einer Stiftung, da es niemals geschmälert werden darf und fortbesteht. Allein die aus dem Stiftungsvermögen erwirtschafteten Zinsen und Erträge werden – neben Spenden – zur Stiftungsarbeit und als Fördermittel verwendet. Für uns als Stiftungsvorstand ist es nach wie vor oberstes Ziel, das Vermögen der Kinderhilfestiftung aufzubauen und „Zukunft schenken!“ auf diese Weise in seiner Substanz dauerhaft zu stärken. Dass wir trotz der verheerenden Niedrigzinsphase um Zustiftungen werben, erklären wir ganz optimistisch: Genauso, wie wir aufgrund niedriger Zinsen derzeit in unserer Arbeit ein wenig ausgebremst werden, werden spätere Stiftungsvorstände einmal zu besseren Zinsphasen aus dem Vollen schöpfen und umso segensreichere Stiftungsarbeit gestalten können. Es gilt, stets, langfristig zu denken. Seit der Gründung 2009 hat die Stiftung 121.000 €uro Spenden und 222.000 €uro Zustiftungen einwerben können. Über 100.000 €uro Spenden sind in den vergangenen Jahren ganz unmittelbar in die Stiftungsarbeit geflossen oder als Fördermittel vergeben worden. Zudem wurden alle zwei Jahre Fördermittel aus Zinsen und Erträgen ausgeschüttet. Zuletzt wurden im Frühjahr 2016 auf Schloss Vollrads 500 Bücher im Wert von 4.900 €uro an Schülerinnen und Schüler der Rheingauer Grundschulen für ihre Schulbibliotheken übergeben. Aufwendungen für Verwaltung u.ä. werden satzungsgemäß aus Erträgen finanziert. Wir bedauern den Rückgang der Zustiftungen und werben darum, am weiteren Aufbau der Rheingauer Kinderhilfestiftung durch Zuwendungen in das Stiftungsvermögen aktiv mitzuwirken. Gerade weil die Stiftung „Zukunft schenken!“ noch jung und eher klein ist, kann man sich umso mehr verdient um sie machen und Anteil an ihrer Arbeit für sozial benachteiligte Kinder im Rheingau gewinnen. Wir weisen darauf hin, dass bei Zuwendungen in das Stiftungsvermögen im Verwendungszweck das Wort „Zustiftung“ beigefügt werden muss. (Rheingauer Volksbank, IBAN: DE63 5109 1500 0000 0561 38) Alle Zustifter, die außerdem ihre Anschrift mit angeben, werden - unabhängig von der Höhe der Zuwendung - eine Zuwendungsbescheinigung von der Stiftung erhalten.