Fragen und Antworten
15.08.2017

Der neue STIFTUNGSBRIEF ist da


STIFTUNGSBRIEF
August 2017

Liebe Freunde der Stiftung „Zukunft schenken!“,
liebe Partner und Förderer unserer Arbeit,
sehr geehrte Damen und Herren,

mit dem Ende der Sommerferien möchte ich mich sogleich an die Arbeit machen und Ihnen heute im Stiftungsbrief ein wenig über die Arbeit der Stiftung in den zurückliegenden Monaten berichten.

Ich hoffe, Sie alle hatten eine schöne Sommerzeit und konnten einige Tage zum Ausspannen und zur Erholung nutzen. Auch wir Stiftungsvorstände haben Ferien gemacht und sind im Sommer mit unseren Familien verreist. Aber wie passt das zusammen, wenn doch gleichzeitig in unserer Broschüre oder der Internetpräsentation zu lesen ist, dass die Stiftung auf reguläre Geschäftszeiten verzichtet und dauernd erreichbar ist d.h. auch an Sonn- und Feiertagen und während der Ferienzeit?

Tatsächlich aber sind wir dauernd für unsere Partner erreichbar. So habe ich im Sommer eine E-Mail der Jugendhilfe erhalten, just als ich gerade mit meinen Kindern mit dem Kanu auf dem Meer an der Küste Istriens unterwegs war. Es wurde die Unterstützung für eine Familie erbeten. Die Strukturen der Stiftung erlauben es mir, bis zu einer bestimmten Fördermittelhöhe alleine und ad hoc zu entscheiden. Zudem funktioniert die Kommunikation gerade mit der Jugendhilfe des Rheingau-Taunus-Kreises völlig unkompliziert. Eine Förderzusage war also noch in derselben Minute verschickt. Formales lässt sich immerhin auch nach der Rückkehr aus dem Urlaub regeln.

Ich erzähle Ihnen davon, da dies im Grunde ein klassisches Beispiel für unsere Arbeit bzw. die Arbeitsweise der Stiftung ist. Anders als die meisten Förderinstitutionen verzichten wir auf ein formales Antragsverfahren o.ä., wir sind zumeist persönlich erreichbar und treffen Entscheidungen sehr schnell – im Bedarfsfall ist uns dies sofort möglich. Zudem sind wir mit einem klar definierten Stiftungszweck verlässlicher Förderer für Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen, sozial benachteiligten oder von Armut betroffenen Familien im Rheingau.

Ich merke dies durchaus kritisch an, denn die Förderung sozial benachteiligter Kinder scheint heute geradezu „en vogue“ zu sein. Viele schreiben sich dies auf ihre Fahne und werben damit um Spenden. Die Hinwendung zu betroffenen Kindern aber darf nicht zufällig oder abhängig vom Zeitgeist – einem Tagesthema – sein. Sie muss stets verlässlich sein. Ich meine, eben diese Verlässlichkeit zeichnet unsere Arbeit und das Förderangebot der Stiftung seit vielen Jahren aus.

So haben wir uns auch in diesem Jahr wieder entschlossen, einer Schülerin oder einem Schüler der Rheingauschule in Geisenheim die Teilnahme an der Reise nach Afrika zu ermöglichen, die vom Verein „Rheingauer Jugend für Afrika“ organisiert und durchgeführt wird. Bereits 2016 hatten wir hierzu Kontakt mit dem Team der Schulsozialarbeit an der Rheingauschule aufgenommen und darum gebeten, uns wieder eine jugendliche Schülerin oder einen Schüler für dieses Förderangebot vorzuschlagen bzw. zu empfehlen.

Die beiden Diplom-Sozialarbeiterinnen sind bereits seit vielen Jahren an der Schule tätig und zeichnen sich dort durch sehr engagierte Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern aus – beide sind sehr nah bei den Jugendlichen. So können wir als Stiftungsvorstand uns auch stets auf das Votum bzw. die Empfehlung der beiden Schulsozialarbeiterinnen verlassen. Beide genießen unser Vertrauen.

Wir sind daher jeweils dankbar für ihre Empfehlungen und hatten die große Freude, auch in diesem Jahr eine Fördermittelzusage über einen Betrag in Höhe bis zu 900,- €uro an eine jugendliche Schülerin und ihre Eltern überreichen zu können. Sie wird im nächsten Jahr nach den Sommerferien mit einer Gruppe Gleichaltriger zu ihrem persönlichen Abenteuer nach Afrika aufbrechen dürfen. Diese Fördermittelzusage im persönlichen Gesprächsrahmen war für uns drei Stiftungsvorstände sehr bewegend. Es sind dies die ganz besonders schönen Augenblicke unserer Arbeit.

Wenn Sie uns bei diesem Förderprojekt unterstützen möchten, haben Sie die Möglichkeit zweckgebunden zu spenden. Alle Zuwendungen, die mit dem Verwendungszweck „Afrika“ eingehen, werden von uns ausschließlich hierfür verwendet.

Die große Freude – das Glück – beschenkt zu werden, ist in diesem Jahr auch mir selbst wider-fahren. Im Februar erreichte mich ein Schreiben des Bundespräsidenten Joachim Gauck, der mich nach Berlin ins Schloss Bellevue einlud, um am 17. März an einem Empfang des Bundespräsidenten und anschließend am Großen Zapfenstreich der Bundeswehr – dem Staatsakt anlässlich seiner Verabschiedung – teilzunehmen.

Die Einladung des Herrn Bundespräsidenten habe ich als Anerkennung meiner Arbeit und als Würdigung dessen empfunden, was ich gemeinsam mit Ihnen in den letzten Jahren aufgebaut habe. So gilt mein Dank eben auch Ihnen für Ihre Unterstützung. Viele von Ihnen begleiten meine Arbeit bereits seit vielen Jahren. Einige von Ihnen kennen ich sogar beinahe schon seit 30 Jahren und sie haben im Grunde seit jeher meine Arbeit und meine Anliegen begleitet und gefördert.

Wie Sie wissen, liegt uns die Leseförderung im Rheingau seit jeher ganz besonders am Herzen. Für uns gilt: Lesen darf kein Privileg sein! So freuen wir uns, dass vor allem auch die Grundschulen im Rheingau das Lesen in den Schulalltag integriert und Schülerbibliotheken eingerichtet haben, in denen die Jungen und Mädchen stöbern und sich Bücher kostenlos ausleihen können. Auf diese Weise ist ein einfacher Zugang zum Lesen für alle Kinder gewährleistet.

Die Stiftung hat diese Schülerbibliotheken in den vergangenen Jahren bereits mit Büchern im Wert von mehr als 11.000 €uro ausgestattet und wird sich auch zukünftig für die Leseförderung im Rheingau engagieren. So haben die beiden Grundschulen in Oestrich-Winkel gerade Förderzusagen für ihre Schülerbibliotheken erhalten. Die Kinder der Pfingstbachschule in Oestrich und der Grundschule Hallgarten dürfen sich über Bücher im Wert von insgesamt 3.000 €uro freuen, die wir ihnen im Herbst überreichen wollen.

Mit diesem kurzen „Update“ grüße ich Sie sehr herzlich. Ich würde mich freuen, wenn Sie „Zukunft schenken!“ spontan mit einer ZUSTIFTUNG fördern möchten, denn wir sind auf der Zielgeraden zum Erreichen der nächsten großen Wegmarke – einem Stiftungsvermögen in Höhe von 250.000 €uro. Mit Blick auf die hohe Spendenbereitschaft vieler Menschen und Unternehmen zur Weihnachtszeit, möchte ich Sie außerdem bitten, die Stiftung und unsere Arbeit schon jetzt zur Förderung weiter zu empfehlen. Dankeschön!

Wir brauchen Ihre Unterstützung. Wir brauchen Sie in gleicher Weise als großzügige, engagierte Förderer, wie als aktive Netzwerker.

Für Sie alles Gute,
Ihr Jean-Dominique Risch

Zustiften & Spenden:
Stiftung Zukunft schenken! JDR
Rheingauer Volksbank
IBAN: DE 6351 0915 0000 0005 6138